Sexarbeit

Aktion „Roter Stöckelschuh“ startet

Sexarbeiterinnen in gynäkologischen Praxen willkommen: Auf Initiative der Beratungsstelle ragazza e.V. und der dort tätigen Ärztin in Hamburg wurde die Aktio "Roter Stöckelschuh" ins Leben gerufen. Mehr dazu in folgender Presseerklärung.
Dresden/Hamburg, 20. März 2017. Ab sofort können FrauenärztInnen mit einem schicken Stöckelschuh ein Willkommen für Frauen aus der Sexarbeit signalisieren. Der sichtbar im Eingangsbereich der Praxis angebrachte Aufkleber zeigt: Hier werden Sexarbeiterinnen zu
allen gynäkologischen Themen umfassend beraten und betreut.

„Kompetenzentwicklung bei lateinamerikanischen Sexarbeiterinnen in Deutschland, um Safer Sex durchzusetzen“

Ixhel Escamilla hat sich in ihrer Doktorabbeit mit Professionalisierungsstrategien von Sexarbeiterinnen aus Lateinamerika beschäftigt. Die Ergebnisse der Dissertation leisten einen wichtigen Beitrag zum Empowerment im Rahmen weiblicher Sexarbeit. Im folgenden werden die Ergebnisse kurz zusammengefasst.

Fast ein Beruf wie jeder andere

In Sobo Swobodniks bemerkenswertem Dokumentarfilm „SEXarbeiterin“ gewährt die engagierte und selbstbewusste Berlinerin Lena Morgenroth einen intimen Einblick in ihren beruflichen wie privaten Alltag.

Gut drei Jahre sind seit den ersten öffentlichen Debatten um das neue Prostitutionsgesetz vergangen. Seither wird über die Möglichkeiten diskutiert und gestritten, wie Sexarbeiter_innen besser vor Ausbeutung geschützt werden können.

"Sexarbeit in zeiten der Bewegung" - Offene Fachtagung zum Thema Sexarbeit

Vom 24. bis 26. September findet in Berlin die offenen Fachtagung "Sexarbeit in Zeiten der Bewegung" in Berlin statt. Der Sexarbeits-Kongress soll eine rationale Basis bieten, um beim öffentlichen und politischen Diskurs in die Tiefe gehen zu können. Es geht um konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Konzepte für die Zukunftsfähigkeit der Branche.

Mehr Informationen unter

http://sexarbeits-kongress.de/

Prävention für Sexarbeiterinnen – ein Beispiel aus der praktischen Arbeit

Sexarbeiterinnen gehören aufgrund ihrer Tätigkeit zu den Gruppen, die von HIV und sexuell übertragbaren Infektionen (kurz: STI = sexually transmitted infections) besonders bedroht oder betroffen sind. Bisher gibt es wenige verlässliche Daten zu ihrer gesundheitlichen Situation. Ein Beispiel praktischer Arbeit aus Duisburg – angelehnt an das niederländische Projekt „Verpleegkundige“ aus Nimwegen – zeigt erneut, dass Sexarbeiterinnen durch auf sie zugehende, einbeziehende Präventionsangebote gut zu erreichen sind.