Frauenspezifische Forschung

Bisher hatte die Forschung hauptsächlich die „männliche Seite“ der HIV-Infektion im Blick – obwohl in Deutschland rund 20 % und weltweit über 50 % der mit HIV und Aids lebenden Menschen Frauen sind.

In Studien sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert, sodass geschlechtsspezifische Unterschiede nicht ausreichend untersucht werden können. Man weiß z. B. viel zu wenig darüber, was geschlechtsspezifische Unterschiede bei Helferzellzahl und Viruslast für den Infektionsverlauf und die HIV-Therapie bedeuten oder weshalb Nebenwirkungen der antiretroviralen Medikamente bei Frauen stärker ausgeprägt sind als bei Männern. Noch kaum erforscht sind ebenso die Einflüsse der HIV-Infektion und der ART auf das weibliche Hormonsystem.

Mehr Informationen zum Thema „Frauenspezifische Forschung“ finden Sie auf folgenden Internetseiten:

www.frauengesundheitsportal.de

www.daignet.de (Sektion AAWS)

www.3a-net.de

www.spi-research.de

www.kompetenznetz-hiv.de

www.thebody.com

www.clinicaltrialsregister.eu

 

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