Komplementäre Therapien

Die HIV-Vermehrung kann man nur mit antiretroviralen Medikamenten wirksam hemmen. Gegen HIV ist also im wahrsten Sinn des Wortes kein Kraut gewachsen – wohl aber gegen manche Nebenwirkungen der Kombinationstherapie (cART) und Folgen der HIV-Infektion. Wir sprechen deshalb von „komplementären“ Therapien, wenn wir z. B. die klassische europäische Naturheilkunde oder Verfahren wie Yoga oder autogenes Training im Blick haben: Sie  ergänzen die cART und können so zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Doch was für die eine gut ist, muss der anderen nicht unbedingt helfen – vielleicht schadet es sogar. Einige Heilmittel beispielsweise vertragen sich nicht mit HIV-Medikamenten. Und auch für „natürliche“ Präparate gilt, dass unerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen umso zahlreicher und unübersichtlicher werden, je mehr verschiedene Substanzen man einnimmt.

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